E-Mails generell

Posted December 1st, 2006 in web by Michael

Was gibt es beim Versenden von Mails und bei Mails generell zu beachten? Was ist wichtig, was wird of falsch gemacht? Dieser Artikel soll helfen, Probleme mit Mails zu vermeiden….

Das E-Mail (auch nur Mail oder Note genannt) hat sich in den letzten Jahren neben dem WWW zum meist genutzen Service im Internet entwickelt. Viele Geschäftsprozesse und auch die Mehrheit der Privatanwender verwenden E-Mails als billiges, schnelles und einfaches Kommunkationsmedium.

Leider wird das Kommunikationsmedium auch missbraucht (Stichwort Spam) und unachtsame bzw. falsche Verwendung führt zu Problemen in der Kommunikation. Dabei sind die meisten der Fehler sehr einfach zu vermeiden.

Auf die Größe kommt es an!

Auch im E-Mail-Verkehr kommt es auf die Größe sowie die Technik an. Über die heutigen Firmen-internen Netze sind auch große Attachments schnell zu versenden. Doch was passiert im Hintergrund?

Der Mail-Server muss diese große Datei an andere Mailserver weitergeben und zustellen, natürlich braucht er für große Dateien länger. Abgesehen davon, dass unter Umständen die Mailbox des Empfängers überfüllt wird, und dieser keine weiteren Mails mehr empfangen kann, es werden auch andere Mails langsamer zugestellt.

Empfänger, welche sich über ein Modem in das Internet einwählen, brauchen für das herunterladen einer großen Mail um einiges länger, als das Versenden über das Firmen-LAN dauert. Der Download einer 1MB großen Datei benötigt ca. 5 Minuten, wenn der Empfänger ein Modem mit 56kBit verwendet!!! Und meist wird die Datei gar nicht wirklich gebraucht, es handelt sich um eine Zwangsbeglückung des Empfängers. Mal ehrlich, wer schaut sich schon alle Fun-Mails an, die er erhält?

HTML-Mails

Mit den neuen Mail-Programmen können E-Mails wie Word-Dokumente formatiert werden. Dies mag zwar ganz nett aussehen, widerspricht aber der ursprünglichen Idee vom schnellen und einfachen Medium E-Mail. Auf die Nachricht kommt es an, und nicht auf die Formatierung.

Abgesehen davon, dass die Nachricht größer wird und daher länger zum Laden benötigt, wenn auch noch Bilder eingebettet sind, wird der Download zur Qual. Und was machen Empfänger, die keine HTML-Formatierten Mails darstellen können oder wollen? Die Nachrichten sehen nicht wie gewünscht aus, falls sie überhaupt dargestellt werden.

Ein weiteres Problem tritt im Zusammenhang mit HTML-Mails auf - Webbugs. Durch diese kleinen Bilder können Spammer herausfinden, ob die Mail-Adresse gültig ist – und wenn sie das wissen, dann geht’s in der Inbox so richtig rund.

Signaturen

Beliebt sind auch Signaturen, welche automatisch an eine E-Mail angehängt werden. Diese kurzen Texte machen durchaus Sinn, sie können Kontaktinformationen des Absenders enthalten.

Die missbräuchliche Verwendung der Signatur geschieht meist in Banken. Abgesehen davon, dass die Signaturen durch Formatierungen “aufgepeppt” werden, auch werden sogenannte Disclaimer hineinkopiert:

Der Austausch von Nachrichten mit o.a. Absender via e-mail dient ausschliesslich Informationszwecken. Rechtsgeschaeftliche Erklaerungen duerfen ueber dieses Medium nicht ausgetauscht werden.

Correspondence with a.m. sender via e-mail is only for information purposes. This medium is not to be used for the exchange of legally-binding communications.

Das oben angegebene Beispiel verbraucht 8 (!!!) zusätzliche Zeilen in der E-Mail. Besonders wenn die Nachricht nur aus “Ja, Essen um 12!” besteht, ist das Verhältnis zwischen Nutzdaten und Information sehr gering. Dabei enthält diese Nachricht noch nicht einmal den Namen und die Adresse des Absenders.

Der Betreff

Immer wieder werden E-Mails ohne Betreff oder mit einem nichtssagenden Betreff versendet. Was in der Privatkommunikation noch relativ zu vernachlässigen ist beginnt spätestens bei elektronischen Bewerbungen wichtig zu werden. Der Betreff soll eine Kernaussage der Nachricht enthalten und die E-Mail in der überfüllten Inbox des Empfängers abheben.

Mit zunehmenden Spam wird der Betreff immer wichtiger, damit eine E-Mail nicht unabsichtlich gelöscht wird. Viele User “scannen” ihre Inbox nach Absender und Betreff und löschen nicht erwünschte oder nicht bekannte E-Mails. Auch werden E-Mails mit markantem Betreff zuerst gelesen. Einige Spam-Filter markieren Mails ohne Betreff als Spam oder stellen sie gar nicht zu – selbes gilt für Mailinglisten.

Massenmails & Spam

Beliebt sind auch Fun-Mails an (fast) alle Empfänger des Adressbuches. Doch was oft passiert ist, dass alle Empfänger in das “An:”-Feld eingetragen werden, was bedeutet, dass alle Empfänger alle E-Mail-Adressen lesen können. Das Problem dabei ist, dass man E-Mail-Adressen vertraulich behandeln sollte. Die Kreditkartennummer verschickt man ja auch nicht einfach so per E-Mail, oder?

Da alle Empfänger alle anderen Adressen sehen und diese beim Weiterleiten oft mitgeschickt werden, lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wohin die eigene Adresse wandert und wer in den Besitz dieser Adressen kommt. Ich glaube allen Internet-Benutzern ist “Spam” ein Begriff. Und genau durch solche Massenmails kommen die Spammer zu ihren Adressen (unter anderem).

Denken beim Verschicken

“Sende diese E-Mail weiter, sonst wirst du Unglück haben”… wer hat solche Nachrichten wohl noch nicht erhalten. Oder Viren-Meldungen? Man ist doch hilfsbereit und will seine Kollegen & Freunde vor Viren warnen, also wird die Nachricht an alle Personen im Adressbuch weitergeleitet.

Besonders die Viren-Warnungen nehmen immer wieder Überhand in der Inbox, obwohl es sich bei genauerer Betrachtung um keinen Virus handelt sondern um sogenannte “Hoax-Mails“.

Auch Microsoft, IBM und AOL haben erst kürzlich in einer Presseaussendung auf die Gefährlichkeit dieses Virus hingewiesen. Senden Sie daher diese Viren-Warnung unbedingt an ALLE Freunde und Bekannte weiter.

Na wenn Microsoft und AOL vor dem Virus warnen, dann kann man das doch ruhig weiterschicken, oder? Leider ist es gerade den genannten Firmen ziemlich egal, was gerade so an Viren im Internet kursiert. Richtige Virenmeldungen kommen entweder von den Herstellern von Antiviren-Software oder von anerkannten Stellen (z.B. vom CERT) und bitten NICHT darum, diese weiterzuschicken. Mehr Info’s.

Und was das arme Mädchen, welches dringend Hilfe benötigt, angeht, oder die Werbeaktion von Nokia: wenn man ein wenig darüber nachdenkt, sollte einem ein Licht aufgehen… Ich persönlich antworte dann immer mit diesem Kettenbrief.

Lösungen

Ok, jetzt wurden die meisten Fehler angesprochen, aber was kann man dagegen tun? Im Prinzip: mitdenken und die folgenden Punkte beachten:

  • Keine größeren Mails versenden, ausser dies ist wirklich notwendig. Wenn es notwendig ist ein großes “Massenmail” zu versenden, dann sollte das Attachment auf einen Server kopiert und so zum Download freigegeben werden. Ein Link in der E-Mail tut’s auch.
  • Auf HTML-Mails mit aufwendigen Formatierungen und Grafiken vermeiden. Oder überhaupt auf HTML-Mails verzichten.
  • Kurze, prägnante Signaturen verwenden, welche Kontaktinformationen enthalten.
  • Einen aussagekräftigen Betreff wählen!
  • Bei Massenmails alle Empfänger in das BCC-Feld des Mailprogrammes kopieren, dadurch sehen diese nicht alle anderen Empfängeradressen.
  • Bevor eine Mail weitergeleitet wird (besonders, wenn diese dazu auffordert!), nachdenken, ob es sich nicht um einen Fake handelt.
  • Denken, denken, denken…

Fazit

E-Mail ist das am meisten verwendete Medium im Internet und es ist drauf und dran, “alte” Kommunikationsformen wie die Post oder das Telefon abzulösen. Durch die Einfachheit aber auch durch seine Mächtigkeit, werden oft Fehler begangen, die sich aber sehr leicht vermeiden lassen.

Wenn man beim Versand von E-Mails einige kleine Punkte beachtet, ist das Kommunikationsmedium ungeschlagen in seiner Effizienz und Geschwindigkeit.

eBay, Western Union und Betrug

Posted February 1st, 2006 in web by Michael

Feb. 2006: Update

eBay betreibt in letzter Zeit wieder aktiv Werbung im Fernsehen und es hat auch mich auf die Plattform gezogen. Doch leider läuft das Ersteigern nicht immer so, wie es geplant ist. Elektronik-Geräte werden zu einem Drittel oder weniger des Marktpreises angeboten, ein günstiger Weg, um an die begehrten “Gadgets” zu gelangen. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt. Organisierte Banden haben sich auf den Betrug über Versteigerungsplattformen spezialisiert und zocken in großem Stile ab. Was man daher beachten sollte und wie man sich (zumindest ein wenig) vor Betrug schützen kann, das soll dieser Artikel klären.

1-2-3 – verkauft!

Firmen wie eBay oder onetwosold.at treffen genau den Nerv der Zeit. Privatpersonen sowie Firmen können anonym, einfach und bequem Artikel verkaufen oder auch kaufen. Ein gewisser Kick, welcher heutzutage einfach notwenig zu sein scheint, ist auch gegeben.

Jede beliebige Person kann Artikel jeder Art online zur Versteigerung freigeben. Die sogenannten Plattformen sicher sich natürlich rechtlich durch AGBs ab und treten nur als Vermittler auf. Andere Benutzer der Plattform können nun online die Artikel einsehen und ihre Gebote abgeben. Nach einer vom Verkäufer vorgegebenen Zeit ist das Angebot zu Ende und der Artikel geht an den Höchstbietenden.

Nun kommt es zur eigentlichen Kaufabwicklung, wobei sich in Österreich und Deutschland der Versand per Nachnahme besonders gut eignet. Die Gebühren sind vertretbar, ebenso wie die Versandkosten, die meist vom Käufer zu tragen sind. Auch eine simple Überweisung ist seit der Einführung der IBAN und BIC nicht mehr teurer als eine Inlandsüberweisung. Die Zahlungsabwicklung über die Plattformen selbst ist meist auch möglich.

Eine tolle Idee, welche von den meisten Anbietern auch sehr gut umgesetzt wurde. Leider lenkt dieses einfache System auch die Aufmerksamkeit von Betrüger auf sich. So gibt es aktuelle Handies zu einem Drittel des Ladenpreises, Plasma-Schirme werden zu weniger als der Hälfte angeboten. Bei einer Suche am 4.3.2004 auf amazon.com nach dem neuen Sony-Ericsson P900 wurden 100% aller Angebote potentiell von Betrügern eingegeben. Aber wie erkennt man solche Angebote? Und wie kann man sich schützen?

Kontaktaufnahme

Schon an der Kontaktaufnahme kann man erahnen, ob der Verkäufer den Artikel auch wirklich anbietet. Meist wird schon während der Versteigerung per E-Mail (siehe Beispiele) mit den Bietern Kontakt aufgenommen und ein, meist nicht abzulehnendes, Angebot gemacht. Als Grund wird meist das Vermeiden der Gebühren an die Plattform angegeben. Der Artikel kann so noch weit unter dem aktuellen Gebot auf der Plattform angeboten werden, der Verkäufer übernimmt die Versandkosten und die Plattform bekommt vom Angebot und Verkauf nichts mit. Man erspart sich als Käufer das Bieten und den Nervenkitzel, ob man überhaupt den Zuschlag erhält.

Leider gibt es auch schon Web-Shops, welche angeblich Artikel zu unschlagbar günstigen Preisen anbieten. Natürlich nur gegen Vorauszahlung und ohne Lieferung der Artikel.

Zahlung per Western Union

Damit die Zahlung möglichst einfach abläuft, wird meist der folgende Weg vorgeschlagen:

  • Der Verkäufer versendet den Artikel, und sendet dem Käufer einen Scan der (z.B. FedEx) Auftragsbestätigung. Zur “Sicherheit” ist die Tracking-Nummer übermalen, diese wird erst nach Bezahlung mitgeteilt. Teilweise wird sogar eine Tracking-Nummer mitgeteilt.
  • Der Käufer überweist darauf hin das Geld per Western Union an den Käufer und teilt diesem die MTCN (Money Transfer Control Number) sowie den Sender und Empfänger des Geldes mit.
  • Nach der Kontrolle, dass das Geld wirklich überwiesen wurde, wird dem Käufer die Tracking-Nummer mitgeteilt und er kann das Paket abholen.

Wie sofort ersichtlich ist, hat der Käufer keinerlei Sicherheiten, dass das Paket wirklich abgesendet worden ist oder er die Tracking-Number erhält. Ein Scan ist mit den heutigen Programmen (leider) viel zu schnell gefälscht. Deswegen kann man auch die folgende Variante “aushandeln”:

  • Der Käufer überweist das Geld nicht an den Verkäufer, sondern gibt den Namen eines Freundes oder Bekannten an.
  • Wieder wird der Sender, Empfänger sowie die MTCN übertragen, um den Geldtransfer zu überprüfen.
  • Wenn das Paket ankommt, wird der Empfängername vom Käufer geändert, so dass der Verkäufer das Geld beheben kann.

Auf den ersten Blick sieht diese Variante sicher(er) als die oben genannte aus. Doch was viele nicht wissen und auch auf der Homepage von Western Union nicht zu finden ist: Um Geld zu beheben, ist nur die MTCN notwendig!!! Der Name oder gar ein Ausweis, sind nicht notwendig! Oder auch umgekehrt, wenn der Name sowie die Adresse des Senders und Empfängers bekannt ist, und der Empfänger sich ausweisen kann, ist keine MTCN notwendig.

Nun, ein gefälschter Ausweis kostet einiges und zahlt sich daher für die meisten Kleinbeträge nicht aus, oder? Falsch, auf einem Führerschein oder Reisepass steht nur der Name, aber keine Adresse. Und mit dem selben Namen, aber verschiedenen Adressen lässt sich eine beliebige Anzahl an “Käufern” abzocken, die Kosten für den gefälschten Pass sind so schnell ausgeglichen.

Wie also zu erkennen ist, sind leider Überweisungen per Western Union nicht sicher. Das Geld ist sofort nach der Mitteilung der MTCN weg und eine Anzeige bringt nichts, da die Personalien gefälscht sind.

Was tun?

Eine Anzeige im Ausland ist aufgrund der falschen Personalien aussichtslos und auch sehr aufwendig. Das Verfahren wird zu fast 100% wieder eingestellt. Der Geldempfänger muss ja nur den (gefälschten) Ausweis vorlegen und bekommt das Geld in BAR ausbezahlt, es gibt keine Kontonummer und keine Sicherheiten. Western Union ist daher potenziell für die Abwicklung von sicheren Transaktionen nicht geeignet!

Generell sollte man vor der Kaufabwicklung auch ein wenig den gesunden Menschenverstand einschalten. Warum soll ich bei einem noch nicht gesehenen und probegefahrenen Auto den gesamten Kaufpreis bei Western Union “deponieren”?

Auch ist bei Verkäufern aus dem Ausland Vorsicht geboten. Besonders Rumänien ist mit einer EDV-Kriminalitätsrate von rund 78% nicht gerade das Land, von dem man Kaufen sollte. Und auch eine einwandfreie 100%-Bewertung bei eBay stellt sich meist als gehackt oder modifizert heraus (siehe Links).

Generelle Tipps beim (V)ersteigern

Ich will mich hier keineswegs als “alter eBay-Hase” hinstellen, sondern nur meine Erfahrungen und Meinungen wiedergeben. Ein paar generelle Versteigerungstipps sind:

  • Spät steigern! Wenn die Versteigerung noch einige Tage läuft, hat es keinen Sinn, schon mitzusteigern. Das treibt nur dein Preis in die Höhe, der einzige Gewinner ist der Verkäufer. Die heisse Phase ist erst einige Stunden vor Auktionsende.
  • Informieren! Was ist der aktuelle Marktpreis des Artikels? Zahlt es sich aus, den Artikel zu ersteigern? Bei eBay werden Artikel über dem Marktpreis ersteigert, ich frage mich, was es dem Käufer dann bringt? Gewinner ist natürlich wieder der Verkäufer.
  • Grenzen setzen! Man sollte sich selbst eine Grenze setzen und diese nicht übersteigen. Bei neuwertigen Artikeln bieten sich zum Beispiel 2/3 des Neupreises an, sonst kann man den Artikel gleich neu kaufen.

Um potentielle Betrüger aufzudecken, gibt es meiner Meinung nach die folgende Möglichkeiten (neben einem gesunden Misstrauen):

  • Jeder seriöse Verkäufer wird einem Telefongespräch zustimmen. Wenn man auf Anfrage die Nummer nicht erhält, ist Vorsicht geboten!
  • Zuerst den Artikel, dann das Geld. Das Risiko geht dann zwar zum Verkäufer über, aber dieser kann sich z.B. durch den Versand per Nachname absichern.
  • Nur sichere Zahlmethoden verwenden. Western Union ist potentiell unsicher, es gibt keine Möglichkeit, das Geld zurückzubekommen. Die Plattformen bieten sichere Bezahlmöglichkeiten an und auch eine simple Überweisung kann binnen 7 Tagen rückgefordert werden (mit der Bank absprechen!).
  • Wie oben erwähnt, bietet sich der Versand und die Bezahlung per Nachnahme an. Es sollte aber der Inhalt des Paketes überprüft werden – es könnte sich ja auch nur ein Ziegelstein im Packerl befinden. Der Postbote wird zwar nicht erfreut sein, sollte aber im Sinne des Empfängers zustimmen.
  • Wenn möglich ist die persönliche Übergabe noch immer am Sichersten. Potentielle Betrüger werden spätestens bei diesem Angebot (welches ja nicht stimmen muss), abspringen. Man kann als Käufer seine Meinung ja noch ändern.

Fazit

Versteigern und Ersteigern ist sehr in Mode gekommen und entspricht genau dem Nerv der Zeit – Geiz ist geil und wer sagt bei Schnäppchen schon nein? Bei gewissen Auffälligkeiten sollten allerdings die Alarmglocken läuten und man sollte sich zusätzlich absichern. Jeder seriöse Verkäufer wird zumindest einem Telefongespräch zustimmen. Und dass die persönliche Übergabe am sichersten, wenn auch nicht immer möglich, ist, sollte auch klar sein.

Wenn man schon Geld überwiesen hat, ohne die Ware zu erhalten, ist eine Anzeige leider vergeudete Liebesmüh, da die Personaldaten sehr sicher gefälscht sind und das Verfahren eingestellt werden wird. Die Plattformen wie eBayonetwosold.at oder Amazon tun leider nichts gegen die Betrügereien (manche Artikel sind sogar besonders gekennzeichnet – “Featured”!!!). Auch Western Union reagiert nicht auf Anfragen und die Medien sind bei diesem Thema erstaunlich ruhig.

Wenn man also einige simple Punkte beachtet, und ein gesundes Misstrauen hat, steht dem Mitsteigern nichts im Wege.

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Links

Resourcen